Praxis Dr. Handermann · Speyer

Zahnimplantate.
In Speyer.

Implantatgetragener Zahnersatz in der Praxis Dr. Handermann, Im Erlich 43. Beratung, Planung und Behandlung nach dem ITI-Konzept.

Implantologie

Fehlende Zähne ersetzen.

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel. Sie wird im Kieferknochen verankert und trägt später den Zahnersatz. So lassen sich einzelne Lücken, mehrere fehlende Zähne oder ein zahnloser Kiefer versorgen – ohne Nachbarzähne als Brückenpfeiler beschleifen zu müssen.

Schematische Darstellung: Einzelzahnersatz auf einem Implantat im Unterkiefer
Schema · Einzelzahnimplantat im Unterkiefer

Wann Implantate infrage kommen

Typische Situationen sind der Verlust eines einzelnen Zahns, mehrere Lücken nebeneinander oder ein Kiefer mit wenigen oder keinen eigenen Zähnen. Implantate können Kronen, Brücken oder Prothesen tragen. Ob das Verfahren für Sie geeignet ist, hängt von Knochenangebot, Allgemeingesundheit, Mundhygiene und Ihren Wünschen ab. Das klären wir nach Untersuchung – nicht pauschal.

Schematische Darstellung: zwei im Unterkieferknochen verankerte Implantate als Träger einer Brücke
Schema · Zwei Implantate im Unterkieferknochen

Brücke auf Implantaten

Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, können zwei oder mehr Implantate eine Brücke tragen. Die Nachbarzähne bleiben unbeschliffen. Der Kieferknochen wird durch die Belastung ähnlich wie bei einer natürlichen Wurzel beansprucht. Implantatgetragener Zahnersatz sitzt fest und verrutscht nicht.

Grenzen gibt es: Bei unzureichendem Knochen kann ein Aufbau nötig sein. Bestimmte Erkrankungen, Medikamente (zum Beispiel Bisphosphonate) oder eine unzureichende Mundhygiene können das Risiko erhöhen. Dann besprechen wir Alternativen.

Schematische Darstellung: dreigliedrige Brücke über zwei Implantaten mit Aufbauten im Unterkiefer
Schema · Brücke auf zwei Implantaten im Unterkiefer

Zahnlose Kiefer

Auch bei wenigen eigenen Zähnen oder einem zahnlosen Kiefer kann implantatgetragener Zahnersatz Halt geben: herausnehmbar auf wenigen Implantaten oder festsitzend auf mehreren. Die AWMF-Leitlinie zur implantatprothetischen Versorgung des zahnlosen Oberkiefers betont, dass Anzahl und Verteilung der Implantate zum prothetischen Konzept passen müssen.

Eine Versorgung „an einem Tag“ ist nicht für jede Ausgangssituation geeignet. Wir sagen Ihnen, was in Ihrem Fall realistisch ist.

Schematische Darstellung: festsitzender Zahnersatz über vier Implantaten im zahnlosen Unterkiefer, mit Befestigungsschrauben
Schema · Festsitzender Zahnersatz auf vier Implantaten im Unterkiefer

ITI-Behandlungskonzept

Wir planen Implantate nach dem ITI-Behandlungskonzept (International Team for Implantology): evidenzbasiert, schrittweise und auf die jeweilige Situation bezogen. Dazu gehören eine klare Diagnostik, die Einschätzung der Behandlungskomplexität und ein Zahnersatz, der langfristig pflegbar bleibt. Zum Einsatz kommt in unserer Praxis unter anderem das Straumann Implantatsystem. Welche Versorgung gewählt wird, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen.

Ablauf in unserer Praxis

  1. Beratung und Befund. Anamnese, Untersuchung, Röntgen. Bei entsprechender Indikation fertigen wir digitale 2D- oder 3D-Aufnahmen in der Praxis an.
  2. Planung. Position, Anzahl und Art der Implantate, möglicher Knochenaufbau, Art des Zahnersatzes. Sie erhalten eine Aufklärung zu Nutzen, Alternativen und Risiken sowie einen Heil- und Kostenplan.
  3. Insertion. Das Setzen erfolgt ambulant, in der Regel in örtlicher Betäubung. Begleitend kann Knochen aufgebaut werden, wenn das Angebot nicht ausreicht.
  4. Einheilung. Das Implantat verwächst mit dem Knochen (Osseointegration). Die Dauer hängt von Kiefer, Knochenqualität und Verfahren ab.
  5. Zahnersatz. Krone, Brücke oder Prothese werden auf dem Implantat befestigt. Laborarbeiten entstehen in deutschen Meisterlaboren.
  6. Nachsorge. Regelmäßige Kontrollen und professionelle Reinigung senken das Risiko periimplantärer Entzündungen. Gute häusliche Pflege bleibt Voraussetzung für den langfristigen Erhalt.

Risiken

Wie jeder chirurgische Eingriff birgt die Implantation Risiken: Schwellung, Nachblutung, Infektion, selten Nervirritation oder Implantatverlust. Später können periimplantäre Mukositis oder Periimplantitis entstehen, wenn Biofilm nicht kontrolliert wird. Rauchen, Diabetes und unzureichende Mundhygiene erhöhen das Risiko. Eine Garantie auf Einheilung oder lebenslangen Erhalt gibt es nicht.

Kosten

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt in der Regel einen Festzuschuss für den Zahnersatz, nicht für das Implantat selbst. Private Versicherungen erstatten je nach Tarif. Vor der Behandlung erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan. Pauschalpreise im Internet sind für eine individuelle Versorgung nicht seriös.

Ihre Behandler in Speyer

Dr. med. dent. Roland Handermann ist Zahnarzt mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, Master of Science Orale Implantologie / Chirurgie und DGZI-Spezialist. Dr. med. dent. Leon Handermann ist seit 2024 implantologisch tätig und Mitglied im ITI. Beide behandeln in der Praxis Im Erlich 43 in Speyer.

Häufige Fragen

Tut eine Implantation weh?

Der Eingriff erfolgt in der Regel in örtlicher Betäubung. Danach können Druckgefühl und Schwellung auftreten. Schmerzmittel besprechen wir bei Bedarf. Vollständige Schmerzfreiheit lässt sich nicht zusichern.

Wie lange hält ein Implantat?

Viele Implantate bleiben über Jahre funktionstüchtig, wenn Knochen, Weichgewebe und Hygiene stimmen. Haltbarkeit hängt von Pflege, Kontrolle und Allgemeingesundheit ab – nicht von einer festen Jahreszahl.

Brauche ich immer 3D-Röntgen?

Nein. 3D-Aufnahmen fertigen wir bei entsprechender Indikation. Einfache Situationen lassen sich oft mit 2D-Diagnostik planen.

Kann jeder ein Implantat bekommen?

Nicht in jeder Situation. Wir prüfen Knochen, Entzündungsfreiheit, Medikamente und Ihre Mitarbeit bei der Pflege. Manchmal ist zuerst eine andere Behandlung nötig, manchmal eine Brücke oder Prothese die bessere Wahl.

Termin zur Implantatberatung

06232 36639

Praxis

Dr. med. dent. Roland Handermann
Im Erlich 43
67346 Speyer

Diese Seite dient der Information. Sie ersetzt keine Untersuchung und keine individuelle Aufklärung. Die Abbildungen sind schematische Darstellungen, keine Patientenfotos. Quellen: ITI, AWMF-Leitlinien zur Implantologie (u. a. Bildgebung, zahnlosen Oberkiefer, periimplantäre Infektionen).

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